Eltern sind
die wichtigsten Vorbilder für Kinder. Sie orientieren
sich an ihren Worten, ihren Handlungen vor allem aber daran,
wie sie sie spüren. Körperhaltung und Mimik, die
Stimme und ganz besonders Berührungen geben den Kindern
Informationen: Ob die Eltern ihnen wohlgesonnen sind oder
ärgerlich, ob sie ruhig und entspannt sind, gehetzt oder
gestresst.
Im ersten Lebensjahr sind Babys den Stimmungen der Eltern
ausgesetzt. Sind die Erwachsenen aufgeregt oder aufbrausend,
bekommen die Kleinen Angst und lassen sich nur schwer beruhigen.
Sind die Eltern entspannt und können auf ihre Kinder
eingehen, benötigen sie weniger Unterstützung.
Kinder sind kleine Forscher, die stets versuchen, etwas über
das Leben herauszufinden. Besonders in der "Trotzphase"
lernen sie viel über Konflikte und wie man sie löst.
Ist es für Eltern das Wichtigste, die Oberhand zu behalten,
werden auch die Kinder stets danach streben. Gegenseitiges
Verständnis hilft, auch mal verlieren zu können.
So leiten wir unsere Kinder an, wie man mit seinen Gefühlen
umgeht: wie man sie zeigt und welches Verhalten erlaubt ist.
Ich möchte Sie unterstützen, sich klarer über
die eigenen Bedürfnisse und Ziele zu werden, und Sie
ermutigen, auch gut für Ihr eigenes Wohlergehen zu sorgen.
Denn entspannte und zufriedene Eltern haben es im Alltag leichter.
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